Offshore Windkraft und ihre Folgen... - Nordseefauna2016

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Offshore Windkraft und ihre Folgen...

 

An dieser Stelle sei die Offshore-Windkraft einmal in den höchsten Tönen gepriesen. Eine innovative saubere Technologie, welche das Landschaftsbild in keinster Weise beeinträchtigt. Nitschewo! Ist doch auch sehr romantisch, wenn man in der untergehenden Abendsonne des Wattenmeeres auf gigantische Rotoren am Horizont glotzt. Da bekommt man doch gleich so ein hauchzartes Naturfeeling und ein sanftes Infraschallkribbeln kriecht einem den Rücken runter. Ach, da möchte man gleich auf Toilette gehen, so schön ist das...
Dass dafür alles, und ich meine wirklich alles, getan werden muss, liegt wohl auf der Hand. Sowie das berühmte beidseitig benutzbare Toilettenpapier. Dabei ist das kleine beschauliche Norddeich(Ostfriesland) ein echter Vorreiter dieser neuartigen Korruptionstechnologie. Denn es ist ja auch völlig selbstverständlich, dass man das Spülfeld für den norddeicher Hafenschlick trocken legt, damit man dann auf dieser stabilen und tragfähigen Basis die Verwaltunsgbauten für die Offshore-Windkraftanlagen bauen kann. Sagte nicht schon Jesus Christus in seinen Gleichnissen, dass es sogar eine ganze Weile lang gut gehen kann, wenn man Häuser auf Sand baut? Das gilt doch noch viel mehr für alten Hafenschlamm! Oder irre ich mich da etwa? Wir wollen doch nicht etwa häretisch sein...
Na ja, und den neuen abzupumpendem Hafenschlick bringt man dann eben rüber auf die vorgelagerten Inseln, um deren Substanz damit aufzuwerten. Und den Erholungswert für die Kurgäste natürlich auch. Außerdem wird der gesunde Ölschlick aus dem norddeicher Hafen auch noch im Watt entsorgt, damit die Krabben auch was davon haben. Und beim Pulen nicht mehr so harte Schalen haben. Eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten!
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Der Infraschall der Rotoren sorgt natürlich auch dann und wann für gestrandete Wale und tote Seevögel. Ist ja auch schön, wenn der Küstentourist die toten Tiere aus der Nähe betrachten kann. Da braucht er den Tieren nicht mehr so weit hinterherzufahren. Na ja, und handliche Gasmaken für das Whalewatching toter Wale wird die Kurverwaltung sicherlich bereitstellen. Gegen eine läppische Leihgebühr von 100,-€ natürlich. Wer sagt denn, dass mit echtem Naturschutz kein Geld verdient werden kann?
Übrigens: Schon jetzt läuft bei Flut manchmal das Wasser über die untere Kaimauer des norddeicher Hafens. Super! Das Wasser steht also künftig höher und ist auch noch schön warm zum Baden! Gepriesen sei das globale Warming-Up!
Es macht ja auch nichts, dass es eigentlich viel einfacher wäre, auf etwas Energie zu verzichten, um sich die ganze Offshore-Industrie und den damit verbundenen Wahnsinn komplett ersparen zu können. Nein, das wäre ja schlecht, da wächst ja die Wirtschaft nicht mehr. Und die Wirtschaft wächst ja immer und unbegrenzt weiter. So wie die Bäume in der Natur, die wachsen ja schließlich auch bis in den Weltraum...
Deshalb sind ja auch Firmen wie die VIAG-Nordseewerke überhaupt nicht von Insolvenzproblemen betroffen(Einfach nur böse, wer so etwas behauptet!) und künftig
werden zehntausende Jobs an der Küste entstehen... Ist doch alles prima! Und das ist ja geradezu wunderbar, wenn man ein Heer von bestausgebildeten Arbeitslosen an der Küste hat, da freuen sich alle Sozialsysteme des Staates! Es lebe die Solidarität! (Also die des kleinen dummen Steuerzahlers, versteht sich). Und es gibt mit Sicherheit jede Menge Folgeaufträge, im Geheimen zumindest. Diese werden in der Branche daher auch nur als "Rosinenimkopfaufträge" bezeichnet, doch wir wollen ja hier niemanden mit dem Insiderjargon langweilen.
Außerdem sorgt die Offshore-Technologie natürlich auch dafür, dass die Umsätze der Mineralölkonzerne zum Wirtschaftswachstum beitragen. Denn nun muss man ja nur für ein läppisches Jahr lang die bei Borkum hochgezogenen Windräder mit Dieselgeneratoren ein Jahr lang am Laufen halten, bis endlich die Stromleitung zum Festland montiert werden konnte. Apropos konnte: Das konnte natürlich niemand wissen, dass da noch versenkte Munition aus dem 2. Weltkrieg im Weg rumlag... Macht ja nix, räumen wir bei der Gelegenheit die Umwelt, also den Meeresboden, auch noch gleich mit auf! Ja das ist deutsche Gründlichkeit, daran hätte sogar GRÖFAZ Adolf seine Freude gehabt!
Ach Deutschland, wir lieben Deinen innovativen Umweltschutz. (Also mit wir meinen wir natürlich die Industriebonzen und sonstigen Schmarotzer, die am Körper des deutschen Volkes, sprich der Steuerzahler, parasitieren). Die Offshore-Windkraft ist da im Grunde nur ein Zwischenmodell... da kommen bald noch ganz andere Sachen...

Weiter Infos zum Thema Windkraft und Klimaschutz finden Sie auch hier:

Vernunftkraft-Niedersachsen e.V.

Umweltschutzmaßnahmen 2014, Sie werden staunen!
Abschließend sei in diesem Zusammenhang noch ein kleine Narretei der "Hummererhaltungszüchter" auf Helgoland erwähnt: Die haben doch tatsächlich 2014 etwa 3000 kleine Hummer in Blumentöpfen neben den Offshore-Windkrafträdern bei Borkum ausgesetzt. Nachdem ein Taucher festgestellt hatte, dass sich an den Betonpfeilern Muscheln und andere Tiere befestigen (welch ein Wunder!). Ist ja auch klar, dass Hummerbiotope und Betonsockel absolut identische Habitate sind! Mir sind jedoch Fänge der norddeicher Krabbenfänger von kleinen Hummern aus eben diesem Gebiet und Zeitraum bekannt geworden, welche belegen, dass die Tiere offensichtlich abwandern. Ist den Helgoländern wahrscheinlich egal. Hauptsache, sie haben wieder schöne staatliche Gelder für ihre Sinnlosbemühungen kassiert. Toller Umweltschutz, Weltklasse!

Ein kleines Update, August 2019:

Schon seit vielen Jahren ist es allgemein bekannt, dass Tiere jeglicher Art Felder und Zonen meiden, die permanent elektromagnetischen Strahlungswellen ausgesetzt sind. Dieses Phänomen nennt man auch "Elektrosmog".
Erst vor kurzem machten mich verschiedene Fischer, welche in der südlichen Nordsee operieren, darauf aufmerksam, dass mit Inbetriebnahme der Stromtrassen von den Offshore-Windkraftanlagen zum Festland die Bestände an Seezunge und Scholle dramatisch eingebrochen sind. Zwar gibt es hierzu noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, aber die Ursache für das Verschwinden der Fische dürfte wohl doch nur allzu offensichtlich sein.
Echt super: Wie man mit Klimaschutz Fischbestände gefährdet. Macht ja auch wirklich Sinn!
Unerträglich: Unsere kleinen Küsten-Fischer werden von diversen bürokratischen und anderen Schikanen gemaßregelt, während die heilige Kuh Offshore-Windkraft alles darf... Würden die Grünen das ändern, wenn sie in Berlin das Sagen hätten? Wohl eher kaum.
Denn auch sie sind im System längst angekommen...     
Ehrlich gesagt habe ich längst resigniert und meine Hoffnungen aufgegeben. Denn das korrupte System Deutschland will und wird diese Probleme nicht lösen. Und die EU? Um Gottes Willen, rettet uns bloss vor diesem bürokratischen Moloch aus Brüssel. Der ist noch schlimmer und wahnsinniger als alles, was je aus Berlin gekommen ist. Dem 2. Weltkrieg inklusive!  


 
 
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